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Für den Hochwassereinsatz gut gerüstet


(Fotos: privat)

(bro) (ul) Wie überall in den Hochwassergebieten treten nicht nur die großen Flüsse über ihre Ufer. Auch die sonst träge und harmlos dahinfließende Itter verwandelte sich beim Hochwasser vom Wochenende in ein ernst zu nehmendes Nebenflüsschen mit gefährlicher Strömung. Für einen Menschen, der dort hinein gerät, ist es schwer, aus eigener Kraft ans sichere Ufer zu kommen. Um für die Rettung aus solchen Gewässern gerüstet zu sein, hat die DLRG seit einigen Jahren eine Mannschaft von Strömungsrettern, die in einer aufwändigen mehrstufigen Ausbildung lernen, sich in stark fließenden Gewässern zu bewegen und Mensch oder Tier daraus zu bergen. Nur mit einer sicheren und zweckdienlichen Ausrüstung ist es überhaupt möglich, sich einigermaßen gefahrlos in einem solchen Gewässer zu behaupten.

Sechs Strömungsretter der DLRG Eberbach und drei Rettungsschwimmer trafen sich am Wochenende zu einer praktischen Übung an einer geeigneten Stelle an der Itter. Den Rettungsschwimmern - die mindestens den Rettungsschwimmschein in Silber haben mussten - sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich mit dem Strömungsretten vertraut zu machen. Dafür wurde ihnen ein Strömungsretter zur Seite gestellt, der für ihre Sicherheit sorgte. Um einigermaßen gefahrlos in etwa einem Meter hohen stark fließenden Gewässer von einer auf die andere Seite zu gelangen, werden entweder Seile gespannt oder eine sogenannte Pyramide gebildet, die aus mindestens vier Personen bestehen muss. In diesem Übungsfall fanden sich alle Teilnehmer zu dieser Pyramide zusammen und erreichten gemeinsam das gegenüber liegende Ufer.

Ein wichtiger Ort, um Erfahrungen für Bäche oder für den Neckar bei Hochwasser zu sammeln, sind natürliche oder angelegte Wehre. Dort stürzt das Wasser über ein Hindernis, nämlich über das Wehr, nach unten. Dabei entsteht eine gefährliche Wasserwalze, aus deren Sog nur schwer zu entkommen ist. Neben dem Glück ermöglicht nur eine gute Ausbildung, sich aus dieser Walze zu befreien. Und selbst dann kann es zu tragischen Unglücksfällen gerade an solchen unkontrollierbaren Wehren kommen.

Trotz der professionellen Herangehensweise und der auf diesen Zweck ausgerichteten Ausrüstung bleibt es nicht aus, dass sich Teilnehmer an Ästen oder Gegenständen stark stoßen, was in mehreren Fällen mit schmerzhaften Blessuren endete. Mit welcher Kraft sich dieses Gewässer seinen Weg bahnt, nötigte den Teilnehmern ordentlichen Respekt ab. Daher ist eine Nachahmung auf keinen Fall zu empfehlen.

09.01.18

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