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Landratsamt reduziert Flüchtlingsbetreuung


Ulrike Baufeld und Monika Bergler mit Kerstin Lauer und Konrad Nerz (Bildmitte) sowie ehrenamtlich Tätigen das AK Asyl. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Aufgrund sinkender Flüchtlingszahlen ändert sich Ende Februar die Arbeit im Bereich der Flüchtlingsbetreuung in Eberbach. Die hauptberuflich Tätigen des Rhein-Neckar-Kreises verabschiedeten sich schon jetzt von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Arbeitskreises Asyl.

Bereits im Oktober 2013 hat der Rhein-Neckar-Kreis mehrere Wohnungen in Eberbach für die vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen angemietet, die unter anderem aus Syrien, Serbien, Afghanistan, Iran, Pakistan oder Mazedonien hier Zuflucht suchten. Um diese Menschen gut betreuen und die Bürokratie auf direktem Weg bearbeiten zu können, waren zeitweise bis zu sechs Sozialarbeiterinnen und -arbeiter des Landratsamts des Rhein-Neckar-Kreises hier vor Ort tätig. Zu den ständigen Ansprechpartnern für Geflüchtete oder Eberbacher Bürgerinnen und Bürger, die unter anderem in der Nachbarschaft der neuen Mitbürger wohnen, gehören seit Anfang 2015 Kirsten Lauer und Konrad Nerz.

Unterstützt wurde die Arbeit der Sozialarbeiterin und des Sozialarbeiters von den Mitgliedern des Vereins Arbeitskreis "Asyl Eberbach". Gemeinsam suchte man beispielsweise nach Lösungen für Probleme der Flüchtlinge, bearbeitete unzählige Anträge oder setzte sich für die Belange der Kinder, Frauen und Männer ein, oft auch ohne eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Jetzt steht fest, dass die Landratsamt-Mitarbeiter nur noch bis 28. Februar täglich in ihren Räumen in Eberbach anzutreffen sein werden.

Bevor Lauer und Nerz ihre Wirkungsstätte verlassen, luden sie die ehrenamtlich Tätigen des AK Asyl zu einer kleinen Abschiedsfeier ein, um sich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Mit dem Arbeitskreis habe man "einen Glücksgriff" getan, so Nerz. Vom AK Asyl fanden die Vorstandsmitglieder Ulrike Baufeld und Monika Bergler im Namen der anwesenden Vereinsmitglieder lobende Worte für das fast drei Jahre dauernde gemeinsame Wirken und überreichten Lauer und Nerz zur Erinnerung und als Dank für die Unterstützung bei der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit kleine Geschenke.

Zukünftig soll es für Flüchtlinge in der vorläufigen Unterbringung, die derzeit in Eberbach leben, weiterhin regelmäßige Sprechtage mit Mitarbeitern des Landratsamtes geben. Die Angebote des Arbeitskreises werden wie bisher weitergeführt. Infos dazu gibt es im Internet (Link s.u.)

Infos im Internet:
ak-asyl-eberbach.de


18.01.18

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