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Alle Stämme konnten verkauft werden


Unter den fast 400 Stämmen in der Au erzielten zwei Lärchen besonders hohe Preise. (Fotos: Claudia Richter)

(cr) Die Eberbacher Nadelholzsubmission, eine Versteigerung von besonders edlen Baumstämmen, ist jetzt beendet. Für alle Hölzer in der Au fanden sich Bieter.

Seit Anfang Dezember 2017 liegen auf dem Festgelände in der Au und entlang des Radwegs in Richtung Pleutersbach dicke Baumstämme in Reih’ und Glied, die zum Verkauf angeboten wurden. Geliefert wurde das Holz von verschiedenen Waldbesitzern, wie etwa den Städten Amorbach, Buchen und Mosbach, von Hessenforst, dem Staatswald des Rhein-Neckar-Kreises, einigen kleinen Privatwaldbesitzern, dem Markgraf von Baden sowie aus dem Fürstlich Leiningen’schen Wald.
Für die fast 400 Stämme wurden bis Mittwoch, 7. Februar, von 16 Bietern aus Deutschland und Österreich Gebote abgegeben, und alle Stämme konnten verkauft werden. Eine Lärche des Fürsten von Leiningen erzielte mit 894 Euro den höchsten Preis pro Festmeter (Bild links). Sie wurde einem Furnierwerk am Main zugeschlagen. Der teuerste Stamm kommt aus dem Stadtwald Mosbach und kostet aufgrund seiner Masse rund 3.485 Euro (Bild rechts).
Im Durchschnitt konnten 255,75 Euro pro Festmeter erzielt werden, sagte die stellvertretende Leiterin des Forstbezirks Odenwald beim Kreisforstamt, Ulrike Riedl. Sie sei mit dem Ergebnis der Submission zufrieden, obwohl im Durchschnitt etwa 11 Euro weniger pro Festmeter erzielt worden seien als im vergangenen Jahr, was an der Zusammensetzung der Holzarten liege. Es seien in diesem Jahr kaum Tannen-, Fichten- und Kiefernstämme angeliefert worden, der Schwerpunkt liege zu fast gleichen Teilen bei Lärchen und Douglasien, wobei Letztere im Durchschnitt deutlich niedriger beboten werden als Lärchen. Auch mit der Anzahl der Bieter zeigte sich die Försterin zufrieden.

Der Lagerplatz in der Au sei bestens geeignet für diese Art der Holzpräsentation, so Riedl, weshalb man auch Ende 2018 wieder Nadelwertholz auf den Festplatz für die nächste Submission anliefern wolle. Die Stadt Eberbach stellt den Platz laut der stellvertretenden Forstbezirksleiterin kostenfrei zur Verfügung, die Forstverwaltung des Rhein-Neckar-Kreises bereitet ihn vor und reinigt ihn hinterher auch wieder.
Die Stämme sollen in den nächsten Wochen abgefahren werden, und bis Ende März soll das Gelände wieder ungehindert als Park -und Festplatz genutzt werden können.

09.02.18

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