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Ein Konzert auf hohem Niveau - Heute: Taizé-Andacht im Kerzenlicht


(Foto: privat)

(bro) (stp) Es ist schon Tradition: Nicht nur, dass der Förderverein Klosterkirche Hirschhorn an eben diesem Ort an jedem sommerlichen Mittwochabend um 20:44 Uhr zu einem weiteren Konzert der Reihe „AusKlang“ einlädt, sondern auch, dass am letzten Tag vor den Sommerferien - Hirschhorn ist hessisch, hat aber badische Schulferien - die Musikschule diesen „bestreitet“ oder auf lateinisch, auf diesem konzertiert.

Dennoch wies Stefan Pahl bei der Begrüßung darauf hin, dass jeder "AusKlang" etwas ganz besonderes ist. Dass dieses Musikschulvorspiel - als solches auch durchaus als pädagogische Veranstaltung angekündigt - viele auf erstaunlich hohes künstlerisches Niveau gereifte Beiträge in sich birgt, gibt dem Zuhörer einen tiefen Einblick in die höchst professionelle, aber auch außerordentlich engagierte Arbeit vieler ortsansässiger Musikpädagogen und natürlich in den Fleiß der Schüler selbst, die nur durch jahrelange, regelmäßige Übeeinheiten das umsetzen können, was ihnen ihre Instrumentallehrkräfte vermittelt haben.

Kurz nach 20:44 Uhr eröffnet Trompeter Andreas Wann das Konzert mit einem "Trumpet Tune" von Henry Purcell (1659-1695), begleitet von seiner Schwester Anna auf der Harfe. Es folgte der Song „Lemon Tree“, arrangiert für zwei Altblockflöten, gespielt von Finia Brettel und Melina Fuchs.

Mit Ludwig van Beethovens (1770-1827) berühmtem Klavier-Rondo „Für Elise“, transkribiert für Violoncello, wurde das Publikum von Stella Franzisko überrascht. Die Begleitakkorde erklangen vom Klavier, gespielt von Franz Lechner.

Alsbald verzückte Antonia Lechner an der Bratsche das Publikum mit der Romanze op. 85 von Max Bruch (1838-1920), begleitet von ihrem Vater Franz Lechner am Klavier.

Den Übergang von diesem noch sehr in der romantischen Tonkunst verhafteten Komponisten Bruch zu Harald Genzmer (1909-2007) und seinem Moderato und Tranquillo aus „Vier Tanzstücke“ für zwei Blockflöten mit Ostinato im 7/4-Takt und den bisweilen erklingenden scharfen Dissonanzen gestaltete Christina Lechner, indem sie kurze Erläuterungen zu dieser modernen Kompositionsweise gab. Nachdem Salome Kerle und Julia Debo es dargeboten hatten, wurde auch dieses Werk vom Publikum mit tosendem Applaus gewürdigt, denn dank der Erläuterung wurde dem Publikum klar, um was es hier geht.

Im Anschluss interpretierte Anna Thommes den Hit „My heart will go on“ einfühlsam und mit reifer Klaviertechnik (Oktavverdopplungen der Melodie in der rechten Hand, gleichmäßige oder nur agogisch bedingt minimal verzögerte Akkordbrechungen und geschickte Daumenuntersätze in der linken Hand).

Von einem echten Barockensemble mit Christina Lechner am Cembalo und Elisa Enger am Violoncello wurde Kim Götz zu ihrer Darbietung von Georg Ph. Telemann (1681-1767), Sonate in F-Dur, III. Satz für Blockflöte begleitet.

Es folgte Johann Seb. Bachs (1685-1750) berühmte Badinerie, dargeboten von einem Blockflötenquartett aus Laura Berisha und Emily Ackermann, unterstützt von Felix Roh und Christina Lechner auf der Tenor- und Bassflöte.

Die bereits erwähnte Tatsache, dass die Stimmen von Matilda Zipp und Antonia Lechner wunderschön harmonieren, wurde von Antonias Eltern auf der Harfe und Geige beim Song „The Bold Grenadier“ von John Rutter nur noch unterstützt.

Anschließend begeisterte Harfenschülerin Anna Wann mit einer sehr gefühlvollen Interpretation von Grandjany (1891-1975), Nocturne.

Mit Wolfgang A. Mozarts (1756-1791) Allegro für zwei Flöten erklang nun ein Querflötenduo aus Anna Thommes und ihrer Lehrerin Carola Böing, welches ebenfalls sehr deutlich zeigte, dass Kunstpädagogik bedeutet, junge Menschen an die hohe Kunst gekonnt heranzuführen.

Ein „Slavischer Tanz“ von Antonin Dvorak (1841-1904) wurde wieder von einem Blockflötenensemble aufgeführt, diesmal bestehend aus Thanh Mai Trinh (Sopran) und Lena Debo (Alt), begleitet von ihrer Lehrerin Christina Lechner (Tenor). Diesmal fehlte die Bassflöte. Dafür begleitete Franz Lechner das Ensemble, auf dass die mehrmaligen Überraschungen im Harmoniegefüge (z. B. die oft bei der Wiederholung eingeschobenen neapolitanischen Subdominante) gut zur Geltung kamen.

Dass drei Blockföten „ganz schön jazzig, wenn sie wollen“, sein können, bewiesen Thanh Mai Trinh, Lena Debo und Christina Lechner mit dem Chattanooga choo choo, bei dem das Pfeifen des „Sonderzuges nach Pankow“ ebenfalls an wenigen Stellen gezielt eingesetzt wird.

Programmänderung:
Aufgrund einer plötzlichen Erkrankung wird zur "AusKlang-Andacht" heute um 20.44 Uhr in der 612 Jahre jungen Klosterkirche Hirschhorn eine ökumenische Taizé-Andacht im Kerzenlicht stattfinden. Dennoch werden auch die Freunde der Lieder von Franz Schubert nicht leer ausgehen. Annemarie und Hartmut Quiring werden zu Beginn des "AusKlang"-Abends entsprechend der Ankündigung 'Leise flehen meine Lieder', aber auch besinnliche Kompositionen wie z. B 'Wanderers Nachtlied' über ein Goethe-Gedicht oder 'Du bist die Ruh' von Friedrich Rückert zum Besten geben.

01.08.18

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