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Salzlager sind prall gefüllt

(bro) (pm/sh) Wir sehnen uns den Winter nicht unbedingt herbei, sind aber bestens gerüstet für die kommende Winterdienst-Saison“, sagt Matthias Knörzer vom Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises mit einem Schmunzeln. Der Betriebsdienstleiter der Straßenmeistereien im Kreis hat trotz der frühlingshaften Temperaturen in den vergangenen Wochen mit seinen Kolleginnen und Kollegen viel vorausgeplant, damit beim Wintereinbruch die Straßen zügig wieder frei von Schnee beziehungsweise bei Glätte nicht rutschig sind.

Um möglichst schnell räumen und streuen zu können, unterhält der Rhein-Neckar-Kreis acht Winterdienst-Stützpunkte. Diese befinden sich in Eberbach, Neckarbischofsheim, Neckargemünd, Schwetzingen, Sinsheim, Vorderheubach (Heiligkreuzsteinach), Weinheim und Wiesloch. Dort wurden in den vergangenen Wochen die Salzlagerhallen aufgefüllt, sodass nun für den Winter über 7.000 Tonnen Salz und 150.000 Tonnen Sole (eine Wasser-Salz-Lösung) zur Verfügung stehen. Für das insgesamt 855 Kilometer lange Straßennetz im Landkreis - darunter fallen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, aber keine Autobahnen - stehen zwölf kreiseigene Winterdienstfahrzeuge (sieben Unimogs und drei Lkw sowie zwei Schmalspurschlepper) zur Verfügung. Bei Bedarf werden die Straßenmeistereien von 16 selbstständigen Unternehmern unterstützt.

Für die „Winterdienstler“ des Rhein-Neckar-Kreises bedeuten Schnee und Glätte dann häufig kurze Nächte. Der Tag beginnt für einige nämlich schon früh morgens um 3 Uhr mit einer Kontrollfahrt nach festgesetzten Einsatzplänen. Schwerpunkt der Kontrollfahrten sind die besonders gefährlichen Straßenabschnitte, Steigungen und Strecken, auf denen Busse im Öffentlichen Nahverkehr unterwegs sind. Im Regelfall sind die Winterdienstmannschaften bis 22 Uhr im Einsatz beziehungsweise haben Alarmbereitschaft.

„Unsere Pläne sehen vor, dass bei Schnee oder Eisglätte zu Beginn des Berufsverkehrs die großen Verkehrsadern im Landkreis weitestgehend geräumt oder gestreut sind“, erklärt Betriebsdienstleiter Knörzer. Dennoch bittet er um Verständnis, dass sich der Winterdienst bei extremen Witterungsverhältnissen zunächst auf die Straßen mit der höchsten Priorität wie Hauptverkehrswege, Rettungswege, Steigungen, Brücken oder Kreuzungsbereiche konzentriert. Denn auch bei größter Professionalität seien einige Wetterereignisse nur schwer vorherseh- und beherrschbar.

Aber auch für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer heißt es jetzt wieder sich auf winterliche Straßenverhältnisse einzustellen. In der kalten Jahreszeit sollte daher besser etwas mehr Zeit eingeplant werden, um das Ziel rechtzeitig und sicher zu erreichen. „Eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sollte selbstverständlich sein, genauso wie der rechtzeitige Reifenwechsel und die Anschaffung der nötigen Winterausrüstung“, so Knörzer.

Jeder könne übrigens mithelfen, dass die Räumfahrzeuge schneller beziehungsweise problemlos vorankommen, appelliert der Chef der Straßenmeistereien im Namen seiner Winterdienst-Kollegen an alle Verkehrsteilnehmer: „Die Anwohner in den Ortsdurchfahrten werden dringend gebeten, ihre Fahrzeuge nicht am Fahrbahnrand oder Gehweg zu parken, da sonst ein Durchkommen mit den überbreiten Räumschildern nicht oder nur schwer möglich ist. Hier kann jeder mithelfen, die Arbeit der Winterdienstfahrer zu erleichtern.“

23.11.18

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