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Eberbach sucht Orte für einen Friedwald und Flächen für Sonnenstrom


Wenn es nach der CDU geht, soll es bald mehr Solarstromanlagen auf städtischen Gebäuden geben. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Aufgrund einer Initiative der CDU-Fraktion im Gemeinderat wird erneut die Einrichtung eines Waldbestattungsorts in Eberbach geprüft. Außerdem wird nach möglichen Dachflächen für Photovoltaik gesucht.

Die CDU hatte im Weg eines Minderheitenantrags das Thema Waldbestattungen auf die Tagesordnung gebracht. Die Antragsteller bevorzugten zunächst einen Friedwald oder ähnliches am Kirchel auf dem Hebert zwischen Eberbach und Schwanheim. Vorgestern wurde im Gemeinderat darüber diskutiert. Die CDU begründete ihren Vorstoß damit, dass es in Eberbach einen Bedarf für Waldbestattungen gebe und Eberbacher immer wieder Bestattungsorte in weiter entfernten Friedwäldern oder Ruhehainen wählten. CDU-Stadtrat Georg Hellmuth sagte: “Ich finde es schlimm und traurig, wenn viele Eberbacher Bestattungsorte außerhalb wählen, weil sie in Eberbach kein Angebot haben.” Skeptiker sahen die Gefahr einer Konkurrenz zum Eberbacher Friedhof, auf dem mittlerweile auch Baumbestattungen möglich sind.
Im Lauf der Beratung wurde der CDU-Antrag erweitert, so dass außer dem Bereich Kirchel noch weitere mögliche Orte im Eberbacher Wald gesucht werden sollen. Das wurde so mit knapper Mehrheit beschlossen.
Wie Bürgermeister Peter Reichert bekannt gab, sei im Jahr 2015 schon einmal nichtöffentlich über einen möglichen Friedwald in Eberbach gesprochen, der Gedanke dann aber nicht weiter verfolgt worden sei. CDU-Stadtrat Karl Braun ergänzte, dass die Stadtförsterei damals nach einer Prüfung mitgeteilt habe, es gebe keine für Waldbestattungen geeignete Flächen im Stadtwald.

Zum Thema Photovoltaik auf städtischen Gebäuden, das die CDU ebenfalls per Minderheitenantrag auf die Agenda gebracht hatte, erklärte Bauamtsleiter Steffen Koch, dass die Stadtwerke derzeit mögliche Flächen für Solarstromanlagen prüften. Die Ergebnisse werde man dann dem Gemeinderat zur weiteren Beschlussfassung vorlegen. Das Vorgehen wurde einstimmig gebilligt.

Eine klimafreundliche Maßnahme im Rathaus gab Peter Reichert am Ende der Sitzung bekannt: Im Ratssaal wurden die 20 Deckenlampen nun mit energiesparender LED-Beleuchtung ausgestattet, was allein an den Stromkosten je Stunde eine Einsparung von rund 2 Euro ausmache.

26.06.19

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