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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Gebäudesanierung in der Friedrich-Ebert-Straße umstritten


(Foto: Claudia Richter)

(cr) Über Vergaben von Planungs- und Handwerkerleistungen hatte am Montagabend, 8. Juli, der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Eberbach zu entscheiden. Über eine von der Verwaltung angedachte Sanierung eines städtischen Gebäudes wurde lange diskutiert.

Das Haus in der Friedrich-Ebert-Straße 7 (unser Bild) wurde vor etlichen Jahren von der Stadt gekauft - zu einem überhöhten Preis, wie Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert und Bauamtsleiter Steffen Koch am Montag in Erinnerung brachten. Die Räumlichkeiten wurden von der Stadt renoviert und im Juli 2002 dem St. Paulusheim bis zum Auszug im April 2006 zur Verfügung gestellt. Demnächst soll in dem Gebäude wieder Kinderbetreuung stattfinden.

Laut Stadtverwaltung sei man im Rahmen der Bedarfsplanung 2019 auf den “dringend notwendigen Ausbau der Kleinkindbetreuung aufmerksam gemacht” worden. Der Verein “Kinderkrippe Rappelkiste e.V. “ mit Sitz in Neidenstein betreibt derzeit eine Gruppe in der Zwingerstraße. Nach dem Willen der Verwaltung soll nun das seit vielen Jahren leerstehende Haus in der Friedrich-Ebert-Straße so saniert werden, dass durch den Umbau zwei Betreuungsgruppen für jeweils zehn Kinder bis zu drei Jahren entstehen können. Mit dem Träger der Kinderkrippe und Architekten habe er bereits gesprochen, so Reichert. Sowohl der kleine Außenbereich hinter dem Haus als auch der fehlende barrierefreie Zugang stelle laut Rathauschef “kein Problem im Kleinkinderbereich” dar. Die Verwaltung hoffte auf den Beschluss zur Vergabe der Planungsleistungen in Höhe von rund 66.000 Euro brutto, das sind in der Regel rund 10 Prozent der Baukosten.
Hierzu äußerten sich Ratsmitglieder aus allen Fraktionen teilweise sehr kritisch. Rolf Schieck (SPD) sah die Kosten für dieses Vorhaben zu hoch, Markus Scheurich (SPD) sah weiteren Beratungsbedarf. Heiko Stumpf (CDU) erläuterte die aktuelle Beschaffenheit des Hauses mitsamt Hausschwamm, der Holztreppe im Inneren, dem alten Dach gedeckt mit den “”Eberbacher Dampfziegeln” und sah das Gebäude, das Lothar Jost (AGL) als “abenteuerliche Burg” bezeichnete, als nicht erhaltenswert. Christian Kaiser (AGL) wollte wissen, ob ein Abriss mit Neubau nicht die günstigere Variante ist. Auch Dietmar Polzin (Freie Wähler) will beide Varianten klären lassen. Einen Neubau sieht Reichert zwar nicht, stimmte aber mit dem Gremium (bei einer Gegenstimme), auch die Neubau-Variante zu rechnen.

Einstimmig wurde der Vergabe von Handwerkerleistungen für das zukünftige Kulturzentrum “Depot 15/7” zugestimmt. Weiter erläuterte Steffen Koch die Gründe der derzeit knapp 88.000 Euro Mehrkosten (+ 28 Prozent), wie etwa Masse- und Planänderungen oder konjunkturell bedingte Kostensteigerungen.

Dem Neubau eines Einfamilienhauses am Parallelweg wurde zugestimmt, obwohl das Haus innerhalb des vorgeschriebenen Waldabstands von 30 Metern liegen wird. Begründet wird die Unterschreitung des Abstands damit, dass es sich um die Schließung einer Baulücke handelt.

12.07.19

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