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Nachrichten > Kultur und Bildung

HSG darf den Titel Digitale Schule tragen


Re.: Stolz präsentiert das EDV-Team des Hohenstaufen-Gymnasiums die Auszeichnung zur Digitalen Schule. (Foto: privat). Li.: Ausgezeichnete Schulen: Die Schulleiter und EDV-Verantwortlichen bei der Preisverleihung, darunter auch Anja Katzner und Johannes Ferencik für das Hohenstaufen-Gymnasium. (Foto: Frank Eppler)

(bro) (pm) 32 Schulen aus Baden-Württemberg, darunter das Hohenstaufen-Gymnasium Eberbach, wurden am Freitag, 11. Oktober, in Stuttgart als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.

Die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär. Für das Hohenstaufen-Gymnasium nahmen Schulleiterin Anja Katzner und Netzwerkbetreuer Johannes Ferencik die Auszeichnung entgegen. Dieser Erfolg beruht auf der mehrjährigen Arbeit des IT-Teams, bestehend aus Dr. Matthias Hauck, Johannes Ferencik, Phillip Hauke, Gerrit Konrad und neuerdings auch Marian Amler. Die hochwertige technische Ausstattung wurde erst möglich durch das starke finanzielle Engagement des Freundeskreises und die kooperative Unterstützung des Schulträgers, der Stadt Eberbach.

Den Schulen wurde es durch einen Kriterienkatalog ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Bereiche, die alle von den Schulen nachgewiesen werden. Dazu gehören Pädagogik und Lernkulturen, Qualifizierung der Lehrkräfte, regionale Vernetzung, Konzept und Verstetigung sowie Technik und Ausstattung.

Die Bereiche sind orientiert an der KMK-Strategie „Digitale Bildung“ und wurden von Fachexperten und Wissenschaftlern aus Fach- und Wissensverbänden entworfen. Die Ehrung „Digitale Schule“ ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig.

„Die ausgezeichneten Schulen öffnen sich stärker und stärker für Informatische Bildung und die Digitalisierung. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, haben wir die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Zudem „leisten die ausgezeichneten Schulen eine herausragende Arbeit und machen Lust auf mehr MINT. Sie setzen die Standards in der Vermittlung sogenannter „Future Skills“ und einer zielgerichteten Berufsorientierung. Umso mehr freue ich mich, dass sich das Netzwerk der MINT-freundlichen und Digitalen Schulen immer mehr vergrößert.“, sagt Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg und von Südwestmetall. „Das ist eine gute Nachricht für die dringend benötigte Fachkräftesicherung in unserem Land.“

24.10.19

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