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Voll der Osten - Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit

(bro) (bua/stve) Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Eberbach - SteinReich" und aus Anlass des 30. Jahrestages des Mauerfalls an der deutsch-deutschen Grenze finden in Eberbach zwei Ausstellungen statt.

Vom 9. bis 30. November wird die Ausstellung "Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ im evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz präsentiert. Die Ausstellung "Voll der Osten“ beginnt ebenfalls am 9. November. Diese ist bis zum 20. Dezember im Foyer des Eberbacher Rathauses zu sehen.

Die Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989/90. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit.

Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Deren Autor und Kurator ist der Berliner Historiker Dr. Ulrich Mählert, der den Arbeitsbereich Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung leitet. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine in der Gestaltung und Bildauswahl grundlegend überarbeitete Neuauflage einer gleichnamigen Ausstellung der Bundesstiftung aus dem Jahr 2009.

Bei „Voll der Osten“ handelt es sich um eine Fotoausstellung von Harald Hauswald mit Texten von Stefan Wolle. In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten.

"OSTKREUZ Agentur" der Fotografen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden mit der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ zu einer Bilderreise in die Zeit der Teilung ein. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern.

Die Ausstellung präsentiert auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald. Die Texte der Ausstellung hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist. Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto der Tafel entstanden ist.

Die Bevölkerung ist dazu eingeladen, die Ausstellungen während der jeweiligen Öffnungszeiten im evangelischen Gemeindehaus und im Foyer des Eberbacher Rathauses zu besuchen.

25.10.19

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