Montag, 19. November 2018

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Wiederaufgetauchte Skulptur kann vorerst nicht aufgestellt werden


(Fotos: Archiv)

(hr) Gedämpft wurde jetzt die Freude über das Wiederauffinden der im Mai aus der Neckaranlage gestohlenen Eberstatue (wir berichteten).

Wie gestern bekannt wurde, kann der Bronzeeber nicht ohne Weiteres wieder an seinem letzten Standort aufgestellt werden, weil offenbar der teilweise beim Diebstahl hinterlassene rechte Hinterlauf der Skulptur (Bild rechts) spurlos verschwunden ist. Das jedenfalls habe Bürgermeister Peter Reichert von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs erfahren, wie er gestern Abend in der Gemeinderatssitzung mitteilte. Nachdem bekannt wurde, dass der Eber in Waldbrunn wieder gefunden wurde, habe man sofort nach dem Fußstück gesucht - ohne Erfolg. Das Teil wurde nach dem Diebstahl offenbar von der Stadt nicht abgebaut und verwahrt. Auch die Polizei hat es nicht als Beweisstück beschlagnahmt.

Ungeachtet dessen entsponn sich gestern Abend im Gemeinderat schon eine neue Standortdiskussion für das in Bronze gegossene Eberbacher Wappentier. CDU-Stadtrat Udo Geilsdörfer meinte, der Eber passe nicht so recht in die Neckaranlage. Besser aufgehoben sei er mitten auf dem Kreisverkehr an der Neckarbrücke. Immerhin wäre er dann seinem ursprünglichen Standort am nördlichen Brückenkopf wieder ziemlich nahe (wir berichteten).

27.09.13

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