Samstag, 25. November 2017

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Bürgermeister Peter Reichert sprach Dank und Anerkennung aus


V. l.: Bürgermeister Peter Reichert, Wilfried Schäfer, Rudolf Prahs, Petra Hilbert, Andreas Lenz, Siegfried Gramlich, Roland Karl und Rainer Christian. (Foto: privat)

(bro) (stve/kb) Einer guten und bewährten Tradition folgend hat Bürgermeister Peter Reichert dieser Tage künftige Ruheständler und Dienstjubilare gemeinsam mit ihren Ehepartnern zu einer kleinen Feierstunde ins sommerliche „Restaurant am Leopoldsplatz“ eingeladen. Man sei aufeinander angewiesen gewesen und habe sich stets aufeinander verlassen können, hob Reichert hervor, denn ein Betrieb wie die Stadt und die Stadtwerke Eberbach könne nur dann erfolgreich am Laufen gehalten werden, wenn alle Rädchen reibungslos ineinander griffen.

Nach einem tragischen Gerüstunfall mit schwerwiegenden Verletzungen muss Rainer Christian aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden. Christian arbeitete zunächst in der Schreinerei des Bauhofs, bis er 2007 die Aufgabe des Schulhausmeisters am Hohenstaufen-Gymnasium übernahm. Durch seine Einsatzbereitschaft und sein immer freundliches, hilfsbereites Wesen gewann er rasch hohe Wertschätzung sowohl bei der Schulleitung und der Lehrerschaft als bei den Schülerinnen und Schülern. Alle, so Reichert, die mit Hausmeister Christian hätte zusammenarbeiten dürfen, bedauerten seinen gesundheitsbedingten Weggang sehr.

Ein heutzutage selten gewordenes Jubiläum kann Wilfried Schäfer feiern: Seit 40 Jahren steht der gelernte Elektriker in Diensten der Stadtwerke Eberbach. Nahezu zeitgleich mit der Einstellung Schäfers begann bei den Werken der Ausbau des 20 kV- Mittelspannungsnetzes, woran Schäfer entscheidend mitgearbeitet habe. Reichert machte deutlich, dass wohl jeder Meter Mittelspannungskabel durch die Hände von Wilfried Schäfer gegangen sei. Auch in seiner Funktion als Sicherheitsbeauftragter der Stadtwerke zeichne sich der Dienstjubilar durch außerordentliche Kompetenz, Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit aus. Als besondere Ehrung überreichte der Bürgermeister eine Urkunde des Landes Baden-Württemberg, unterschrieben vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.

Auf eine 25-jährige Tätigkeit bei der Stadt können Petra Hilbert, Siegfried Gramlich, Roland Karl, Andreas Lenz und Rudolf Prahs zurückblicken.

Petra Hilbert war ursprünglich zur Dokumentation und planerischen Sicherung des Leitungskatasters eingestellt worden. Heute ist die gelernte Technische Zeichnerin für die Netzwerkadministration zuständig und setzt als weiteren Tätigkeitsschwerpunkt die rechtlichen Vorgaben des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetzes) um, was auch die Entwicklung der Stadtwerke Eberbach zum wettbewerbsfähigen Energieversorger widerspiegele.

Siegfried Gramlich trat 1992 seine Stellung als Maurer im städtischen Bauhof an. Durch seine besondere Fachkunde, eigenverantwortliches Arbeiten, Übersicht und Zuverlässigkeit erweiterte sich sein Tätigkeitsfeld zunehmend, so dass Gramlich seit 2004 die stellvertretende Bauhofleitung übertragen wurde.

Hohe Wertschätzung bei Vorgesetzten und Kollegen genießt Roland Karl, der als außerordentlich zuverlässiger und umsichtiger LKW-Fahrer auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten im Winterdienst, bei Hochwasser und bei sonstigen Notfalleinsätzen parat steht.

1992 wurde Andreas Lenz als Arbeiter in der Bauhof-Schreinerei eingestellt. Seit 2016 hilft Lenz auch in Bereichen der Stadtgärtnerei bei Pflegearbeiten in den Grünanlagen und im Friedhof aus.

Nach einer bewegten und ereignisreichen Zeit im damaligen „anderen Teil Deutschlands“ trat der diplomierte Elektroingenieur Rudolf Prahs in die Dienste der Stadtwerke Eberbach. Der gesamte Umbau des Eberbacher Stromnetzes lag im Verantwortungsbereich des „Senior-Ingenieurs der Stadtwerke Eberbach“. Die Erweiterung und Erneuerung des 20 kV-Netzes, die Einführung der zentralsteuernden Fernwirkanlage, die Übernahme des Stromnetzes von Igelsbach sowie Konzeption und Ausführung der Gelita-Stromleitung samt Anlage eines Neckar-Dükers tragen Prahs Handschrift. Als wohl letztes Großprojekt in seiner Funktion als Leiter der Abteilung Energieversorgung der Werke, wie Bürgermeister Reichert bedauernd anmerkte, leitet Rudolf Prahs derzeit den bis Ende 2017 projektierten Neubau des Umspannwerks am Scheuerberg.

Ihnen allen sprach der Bürgermeister Dank und Anerkennung aus. Ein besonderer Gruß mit Genesungswünschen galt dem ebenfalls in den Ruhestand verabschiedeten Lagerverwalter der Stadtwerke Wolfgang Münch, der krankheitsbedingt verhindert war.

Namens der Mitarbeitervertretung überbrachte Personalrat Christian Vieser die Grüße der Kolleginnen und Kollegen, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft, Gesundheit und Zufriedenheit.

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