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Videonachrichten > Natur und Umwelt

Geschichte der Neckarlandschaft anschaulich dargestellt


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(hr) In Eberbach gibt es einen neuen Lehr- und Informationspfad. Heute Vormittag wurde nach zweijähriger Vorbereitungszeit der "Pfad der Flussgeschichte" eingeweiht.

Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt Eberbach und Naturpark Neckartal-Odenwald wurde konzipiert vom Waldbrunner Geographen Michael Hahl. Auf 15 von Gabriele Henn in der Naturpark-Werkstatt angefertigten Tafeln gibt es viele Informationen über die Geschichte der Neckarlandschaft bei Eberbach, von der Entstehung des Flusses im Laufe von Jahrmillionen über die zahlreichen Umlaufberge und ehemaligen Flussschleifen bis hin zu kulturhistorischen Zusammenhängen zwischen dem Fluss und seinen Anwohnern.

Der renommierte Geowissenschaftler Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, führte bei der heutigen Eröffnung des Pfades im Innenhof am Pulverturm ins Thema ein. Die Zuhörer erfuhren, dass gerade das Neckarknie bei Eberbach eine der flussgeschichtlich interessantesten Stellen des Neckarlaufs sei und dass deshalb der neue Informationspfad in Eberbach genau an der richtigen Stelle sei. Zur Flussgeschichte des Neckars gibt es auch einen Artikel im neuen Eberbacher Geschichtsblatt (wir berichteten).
Bürgermeister Bernhard Martin betonte die heimatkundliche Bedeutung der neuen Inforoute und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die didaktisch gut aufbereiteten Infotafeln auch Schulklassen anlocken mögen.

Die rund zehn Kilometer lange Route beginnt am Thalheim´schen Haus in der Kellereistraße. Sie führt über Zwingerstraße, Hauptstraße und Neuer Markt zum Breitensteinweg und von dort weiter, an der Ludwig-Neuer-Hütte vorbei, auf den Scheuerberg. Dann geht es über die "Kühruh" hinunter über den Breitenstein zum Schollerbuckel und weiter zur Teufelskanzel, von wo man dann wieder zur Stadt absteigen kann. Je nach Gehtempo muss man zwei bis drei Stunden für die Tour einkalkulieren. Festes Schuhwerk gehört dazu, denn der Weg verläuft an manchen Stellen steil und steinig.

Man kann den Pfad auch in zwei getrennten Etappen begehen: Wer am Parkplatz Breitenstein sein Auto abstellt, spart sich den Anstieg von der Stadt auf die Anhöhe und kann dort mit dem flussgeschichtlichen Rundgang beginnen. Die vier Stationen in der Stadt, von denen eine am Neuen Markt wegen der Baustelle noch fehlt - können in einer halben Stunde ohne Wanderausrüstung bequem absolviert werden.

Gekostet hat die neue Einrichtung insgesamt rund 40.000 Euro. 25.000 Euro kommen als Zuschüsse über den Naturpark Neckartal-Odenwald, den Rest zahlt die Stadt.

Oben der Blick auf das Neckarknie von der Ludwig-Neuer-Hütte. Unten v.l. Prof. Dr. Bernhard Eitel, Michael Hahl, Gabriele Henn mit Bürgermeister Bernhard Martin und die Info-Tafel am Ernst-Hohn-Pavillon auf dem Schollerbuckel. (Fotos: Hubert Richter)

19.06.10

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