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Kohlekraftwerksbeteiligung weiterhin umstritten

(hr) Während gestern Abend im Gemeinderat der städtische Haushaltsplan einstimmig verabschiedet wurde (wir berichteten), war das Meinungsbild zum Wirtschaftsplan 2009 der Stadtwerke Eberbach nicht ganz so einheitlich. Zwei Stadträte stimmten gegen das Zahlenwerk, zwei weitere Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme.

Die Gegenstimmen kamen von den beiden Vertretern der AGL, Peter Stumpf und Dr. Harald Grote. Dabei attestierte Stumpf in seiner Stellungnahme zum SWE-Plan dem Werkleiter Stefan Schwarz eine gute Arbeit. Der Alternativ-Grüne hatte auch an den meisten Planzahlen nichts auszusetzen. Ein Dorn im Auge ist der AGL aber die geplante Beteiligung der Stadtwerke an einem Kohlekraftwerk in Brunsbüttel wir berichteten). Sie halten die im Juli vergangenen Jahres getroffene Entscheidung für falsch. Stumpf argumentierte, durch den hohen Kohlendioxidausstoß bei Kohlestromerzeugung könne Eberbach das Ziel, klimafreundlichste Stadt der Metropolregion zu werden, gleich aufgeben. Aufgrund aktueller EU-Beschlüsse werde Kohlestrom bald teurer, so dass die Kraftwerksbeteiligung auch wirtschaftlich "zu einem Fiasko" werde, prophezeite Stumpf. Auch Michael Reinig (FWV) und Wolfgang Röderer (SPD) ließen erkennen, dass es in ihren Fraktionen kein einheitliches Meinungsbild zu der Beteiligung an Brunsbüttel gebe. Karl Braun (CDU) lobte die städtische Kapitalaufstockung bei den Stadtwerken, die mit der Kraftwerksbeteiligung in Zusammenhang steht.

Geplant ist für 2009 ein ausgeglichenes Wirtschaftsergebnis mit einer "schwarzen Null". Durch den gestiegenen Wettbewerb am Strommarkt plant Stefan Schwarz um rund 100.000 Euro geringere Erträge, die durch höhere Gewinne beim Gas teilweise kompensiert werden sollen. Unterm Strich dürfte der Energiesektor der Stadtwerke sich aber um rund 50.000 Euro verschlechtern, obwohl er zunehmend auch Kunden außerhalb von Eberbach findet. SPD und Freie Wähler warnten in diesem Zusammenhang davor, an der Instandhaltung des Stromnetzes zu sparen. Auch im laufenden Jahr werden die Gewinne aus der Energie- und Wasserversorgung die Defizite im Bäder-, Verkehrs- und Hafenbetrieb ausgleichen können.

Mit etwa 2 Millionen Euro ungefähr doppelt so hoch wie im Vorjahr soll das Investitionsprogramm der Stadtwerke ausfallen, vor allem bedingt durch Baumaßnahmen im Sanierungsgebiet Neckarstraße, die Anschaffung eines neuen Busses und eine neue Abrechnungssoftware. Dafür ist eine Kreditaufnahme in Höhe von rund 900.000 Euro vorgesehen.

30.01.09

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