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In fremde Kulturen eintauchen und dabei auch noch etwas Gutes tun


Links oben: Jonas Wagner engagiert sich u.a. für die Menschen in Brasilien, die keinen festen Wohnsitz und somit keine Rechte haben. Mitte oben: „Mojanda“ - ein strategischer Ort von hoher Bedeutung für die Wasserversorgung des Kantons Otavalo. Rechts oben: Andrea Kreisel in der typischen Tracht der „Indígenas“ in Otavalo und Umgebung. Links unten: Das beschwerliche Leben in Nazaret. Mitte unten: Die alte Feuerstelle der Bewohner. Rechts unten: Ein neuer Ofen, der den sehr Alltag erleichtert. (Fotos: privat)

(bro) (ak/jw/br) Vier verschiedene Menschen, drei verschiedene Länder und doch gibt es Gemeinsamkeiten. Diese Menschen kommen aus unserer Region und befinden sich im Augenblick tausende Kilometer von der Heimat entfernt, um fremde Kulturen kennen zu lernen und diese zu unterstützen.

So zum Beispiel Jonas Wagner. Er stammt aus Eberbach und hat am Hohenstaufen-Gymnasium 2009 Abitur gemacht. Danach war er für ein Jahr in Brasilien: Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) hat er mit suchtkranken Menschen gearbeitet und eine Faszination für das vielfältige Land entwickelt. Inzwischen studiert er Soziale Arbeit in Freiburg und hat aufgrund eines Praxissemesters die Möglichkeit, wieder in Brasilien zu weilen. Hauptsächlich arbeitet er im Projekt- & Sozialmanagement bei der CESE, einem Fonds für Kleinprojekte, der unter anderem von Brot für die Welt unterstützt wird. Einmal in der Woche hilft der Student im "Movimento da População de Rua", der„Bewegung der Menschen ohne festen Wohnsitz“, mit. Menschen ohne festen Wohnsitz haben täglich unter der Willkür der Polizei und der Gewalt auf den Straßen zu kämpfen. Um diese Menschen zu unterstützen, hat Jonas Wagner zusammen mit der zuständigen Einrichtung eine Spendenaktion auf betterplace.org (einer Online-Spenden Plattform) gestartet.

Andrea Kreisel aus Zwingenberg hat im letzten Jahr ihr Abitur in Eberbach absolviert, und seit September 2011 wirkt sie in der Tätigkeit als Weltwärtsfreiwillige mit der GIZ (GIZ Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)in Lateinamerika. In Ecuador integriert sie sich in kulturelle Projekte und engagiert sie sich in der Umwelt. Sie wohnt in Otavalo, 120 km nördlich der Hauptstadt Quito - im Andenhochland. Dank ihrer netten Gastfamilie ist es ihr sehr schnell gelungen, sich in diese „neue Welt zu integrieren.“ Die Erfahrungen, die sie dort macht, sensibilisieren sie zum Schutz der „Pacha Mama“ („Mutter Erde“ auf Kichwa). Auf ihren Wochenendtrips mit anderen Mitfreiwilligen lernt Andrea Kreisel das Land mit der weltweit größten Biodiversität immer mehr lieben und schätzen. Aus ihrer Sicht ist ein Freiwilligenjahr in keiner Weise vergeudete Zeit. „Unsere Gesellschaft lebt ohnehin mit zu viel Geschwindigkeit und zu wenig intensiver Wahrnehmung für unsere Umwelt“, so Kreisel. Für sie ist das Jahr nach dem Abi der perfekte Zeitpunkt, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten und kennen zu lernen.

Biggi Röhl hat jahrelang in Eberbach einen Fotoshop betrieben, bevor sie und ihr inzwischen verstorbener Mann 2002 nach Nazaret/Chiapas/México auswanderten. Nazaret ist ein kleines Dorf mit 43 Familien und liegt in der Wildnis. Hier leben die Ärmsten der Armen. Mit verschiedenen Projekten, wie z.B. Ofenbau-Aktion, Kleidersammlung, Bau eines zusätzlichen Wassertanks, versuchen sie, die Not zu lindern. Auch anfallende Materialkosten werden von Biggi Röhl übernommen. So veranstaltet sie jedes Jahr einen Weihnachtsbasar in San Cristóbal de Las Casas, in einem Hotel von Freunden. Dort verkauft sie mithilfe ihres Sohnes Kerzen, Geschenke, Schmuck und deutsche Weihnachtsplätzchen. Im Jahr 2010 hat sie mit den Kindern der Dorfschule 500 kleine Bäumchen gepflanzt. Die Kinder sollen lernen, dass sie nicht nur fällen können, sondern auch pflanzen müssen. Zur Zeit läuft ein größeres Projekt, denn man benötigt eine neue Quelle für das Dorf. Dieses Projekt kann Biggi Röhl natürlich nicht selber finanzieren und ist deshalb auf Spenden angewiesen.

Infos im Internet:
www.betterplace.org/de/projects/7803-brasilien-kampf-um-gleichberechtigung


30.01.12

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