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Ältere Menschen einbeziehen statt ausgrenzen


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Unter dem Motto "Grau ist bunt" startete die Volkshochschule Eberbach-Neckargemünd im Oktober zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Älter werden", das auch unter dem Stichwort "demografischer Wandel" in aller Munde ist (wir berichteten). Zum Abschluss der Reihe gastierte gestern Abend Henning Scherf im Saal des Eberbacher Rathauses.

Der SPD-Politiker Scherf wurde bundesweit vor allem bekannt als Bürgermeister von Bremen (1995 bis 2005). Seinen bürgernahen Stil ließ er gestern auch in Eberbach erkennen, denn er bemühte sich, möglichst viele der rund 80 erschienenen Zuhörer vor Beginn der Veranstaltung persönlich per Handschlag zu begrüßen.

In seinem 2006 erschienenen Buch "Grau ist bunt - was im Alter alles möglich ist" wirbt Henning Scherf für eine aktive Gestaltung des letzten Lebensabschnittes und für Einbeziehung der älteren Generation ins gesellschaftliche Leben. Diese Thematik stellte er auch in den Mittelpunkt seines informativen und kurzweiligen Vortrags in Eberbach.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Peter Reichert und VHS-Leiterin Barbara Coors plauderte der 74-Jährige zunächst über seine eigenen Aktivitäten, die er sich frühzeitig vor Eintritt in den Ruhestand vor sieben Jahren ausgesucht habe. Unter anderem ist er Präsident des deutschen Chorverbands, übt regelmäßig Lesen mit Schulkindern und fröhnt der Aquarellmalerei. Einen breiten Raum seiner Schilderungen nahm gestern auch die Wohngemeinschaft ein, in der Scherf mit seiner Frau und acht befreundeten Menschen unterschiedlichen Alters in einem für diesen Zweck umgebauten Haus in Bremen lebt.
An diesem Beispiel und an so genannten "Pflege-WGs", in denen sich ältere Menschen gegenseitig helfen und unter Umständen auch bis zum Tod betreuen, erklärte Henning Scherf seine Vorstellungen von Integration bzw. "Inklusion" älterer Menschen in die Gesellschaft als Alternative zur Heimunterbringung. Wichtig dabei sei vor allem, die älteren Menschen nicht zu isolieren, sondern sie einzubeziehen, sie zu respektieren und ernst zu nehmen. In solchen möglichst auch generationenübergreifenden Wohnmodellen solle jeder Beteiligte eine "Rolle" mit bestimmten Aufgaben übernehmen.

Ob Scherfs Ideen auch im brachliegenden ehemaligen Seniorenheim "Dr.-Schmeißer-Stift" in Eberbach umgesetzt werden können, bleibt abzuwarten. Hans Wipfler, Mitglied der "Bürgerinitiative Schmeißer-Stift" (B.I.S.S.) kündigte gestern zur sichtlichen Freude Henning Scherfs eine Lösung für das Haus noch im Jahr 2013 an.

17.01.13

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